Neues von darktable: Version 2.2.5

An dieser Stelle möchte ich kurz auf das ganz frisch auf GitHub veröffentlichte darktable 2.2.5 hinweisen, nachdem ich die Version 2.2.4 bereits übergangen habe. Beide Veröffentlichungen beheben einige (kleinere) Fehler, erweitern oder verbessern die Kameraunterstützung im speziellen und einige andere Funktionen im Allgemeinen. Die offizielle Ankündigung sollte in nächster Zeit auch auf der offiziellen Website von darktable erfolgen.

Und noch ein kleiner Blick in die Zukunft: Es wird schon eine Weile darüber diskutiert, Mitte des Jahres die nächste größere Version, das wäre dann darktable 2.4.0, zu veröffentlichen. Mehr dazu folgt dann hoffentlich zeitnah an dieser Stelle …

darktable-Nachtrag: Version 2.2.3

Die kürzlich veröffentlichte darktable-Version 2.2.2 hat einen Fehler mit sich gebracht, welcher zu Abstürzen führte. Die zügig herausgegebene Version 2.2.3 behebt dieses Problem zusammen mit zwei weiteren.

Wie bei darktable üblich folgt die offizielle Ankündigung erst einige Tage nach der Fertigstellung einer Version, um die Verfügbarkeit von aktuellen Binärpaketen für die unterstützten Linux-Distributionen zu gewährleisten.

Neues von darktable: Version 2.2.2

Wie zu vielen Themen habe ich auch zu darktable habe ich schon längere Zeit nichts mehr geschrieben. Inzwischen ist die Ende 2015 erschienene Version 2.0, die neben diversen technischen Änderungen „unter der Haube“ unter anderem eine Druckfunktion, neue und verbesserte Bildbearbeitungsmöglichkeiten und eine Unterstützung für neue Kameramodelle mit sich brachte.

Ende 2016 folgte dann darktable 2.2.0. Zu den wesentlichen Neuerungen zählte eine automatische Perspektivkorrektur, das „Verflüssigen“-Werkzeug, eine verbesserte Funktion zur Wiederherstellung ausgebrannter Spitzlichter und CLUT-Unterstützung zur Manipulation der Farbwiedergabe (etwa zur Film-Emulation).

Jetzt steht Version 2.2.2 vor der Tür, die einige Fehler behebt und eine grundlegende Unterstützung für weitere Kameras mit sich bringt.

An dieser Stelle möchte ich noch auf ein neues Projekt hinweisen: Es wird zur Zeit versucht, ein Archiv mit RAW-Dateien möglichst vieler Kameramodelle aufzubauen. Die Entwickler von darktable bitten hierbei um Hilfe. Ein solcher Bestand hilft dem darktable-Team und der ganzen Open-Source-Gemeinschaft bessere Software zu entwickeln. Mit rawsamples.ch gab es bereits zuvor eine ähnliche Sammlung, beachtliche Teile dieser gingen aber nach einem Angriff auf die zugrundeliegende Datenbank verloren.

So wird das nichts …

Morgens auf dem Weg zur Arbeit. Ein Podcast begleitet mich, das Smartphone halte ich in der Hand. Meine Laune ist gut, das Wetter auch. Die Sonne scheint. In einer Grünanlage spricht mich ein grauhaariges Mütterchen an und hält mir Flyer mit Überschriften wie „Verlust“, „Trauer“ und „Schmerz“ entgegen. Sorry liebe Zeugen, aber so wird das nichts. Auch wenn eure Flyer QR-Codes haben …

Zwei Minuten für die Netzneutralität

Für Eilige: Wie offen und frei das Internet in Europa in Zukunft sein wird, entscheidet sich bald. Unter SaveTheInternet.eu kann man sich in wenigen Minuten bei der EU-Regulierungsbehörde für ein freies Internet aussprechen. Die Zeit drängt, die Frist endet am 18.07.!

Die Netzneutralität, also die Gleichbehandlung aller Pakete im Internet unabhängig von Inhalt, Absender oder Empfänger, ist ein hohes Gut. Sie ist eine wichtige Grundlage für das Internet wie wir es heute kennen: Offen für jeden, kleine und große, private, gemeinnützige oder kommerzielle Angebote. Für neue Dienste, neue Ideen ist die Einstiegsschwelle sehr niedrig: Eine Verbindung ins Netz, ein Anbieter, genügt.

Eine Abweichung vom Prinzip der Netzneutralität eröffnet den großen Netzbetreibern neue Vermarktungsmöglichkeiten. Audio- oder Videostreams ruckeln beim Kunden? Kein Problem, gegen Aufpreis wird gerne eine bevorzugte Behandlung geboten. Letztendlich handelt es sich hierbei um bezahlte „Überholspuren“, die primär deshalb erforderlich sind, weil die Netzinfrastruktur nicht ausreichend ausgebaut wird. Die Betreiber würden also den selbst verursachten Engpass monetarisieren, was sicherlich keinen Anreiz für einen schnellen Netzausbau darstellt. Und monetarisiert wird, indem Diensteanbieter, und letztendlich damit auch die Kunden, doppelt bezahlen: Zum einen für den Anschluss ins Internet mit der theoretischen Möglichkeit einen Dienst zu nutzen, und zum anderen die „virtuelle Maut“ für an der Durchleitung der Daten beteiligte Netzbetreiber.

Eine EU-Verordnung mit dem Ziel die Netzneutralität festzuschreiben wurde 2015 beschlossen. Massive Lobbyarbeit der Netzbetreiber verwässerte diese Verordnung an verschiedenen Stellen deutlich. Die europäische Telekom-Regulierungsbehörde BEREC hat nun die Aufgabe, unscharfe Begrifflichkeiten und schwammige Formulierungen in klare Leitlinien umzusetzen. Im Rahmen einer Konsultation besteht noch bis zum 18.07. die Möglichkeit, auf diesen Prozess einzuwirken und eine starke Netzneutralität in Europa zu fordern. Mit SaveTheInternet.eu ist das mit wenigen Klicks getan, die zwei Minuten sollte ein offenes Internet jedem wert sein! Weiterführende Informationen zu diesem Thema gibt es bei netzpolitik.org!

nonrandom noise im Uberspace

Nach einer zugegebenermaßen etwas längeren Sendepause geht es an dieser Stelle endlich wieder weiter. Das eine oder andere Thema steht auf meiner ToDo-Liste und findet hoffentlich in den nächsten Wochen seinen Weg ins Blog. Dieses ist, hoffentlich zum letzten Mal, umgezogen und gastiert jetzt unter einer eigenen Domain bei Uberspace.

Für Uberspace möchte ich an dieser Stelle kurz die Werbetrommel rühren, denn der Hoster vertritt nicht nur eine sehr sympathische Philosophie sondern glänzt auch durch einen sehr guten proaktiven Support in Form eines umfangreichen Wikis. Uberspace bietet etwas das ich als Shared-Hosting mit Extras bezeichnen würde. SSH-Zugriff auf die Server ist selbstverständlich, ferner sind diverse Compiler vorhanden – Eigene Software jenseits von PHP und MySQL zu installieren und einzusetzen ist ausdrücklich im Konzept vorgesehen. Viele Aufgaben wie das Freischalten von Ports, das Einrichten von SSL-Zertifikaten oder kleinere Konfigurationsänderungen am Webserver können durch Skripte selbst durchgeführt werden, bei anderen Problemchen verspricht der Support schnell und unkompliziert zu helfen.

Kurz: Uberspace ist ein unkonventioneller Webhoster, der nicht versucht seine Kunden durch künstliche Restriktionen zum Kauf dicker Hosting-Pakete zu bewegen.

darktable 1.6.9 ist verfügbar und Version 2.0 naht

Mit Version 1.6.9 wurde diese Woche der wahrscheinlich letzte Ableger des stabilen darktable-Entwicklungszweiges 1.6.x freigegeben. Wenn alles nach Plan läuft, sollen mit darktable 2.0 gegen Jahresende größere Veränderungen Einzug halten. Die jetzt veröffentlichte Version behebt vor allem kleinere Probleme und verbessert die Unterstützung für einige Kameramodelle.

ownCloud 8.1 und ein (Schein-)Problem mit Cal-/CardDAV

Kurzer Tipp wenn nach dem Upgrade auf ownCloud 8.1 CalDAV bzw. CardDAV nicht mehr funktioniert und in Protokollen ein Fehlercode 405 im Kontext von PROPFIND auftaucht: Einfach einmal die entsprechenden Apps (Calendar/Tasks und Contacts) einfach einmal deaktivieren und wieder aktivieren. Bei meiner Installation hat das ausgereicht um dieses Problem zu beheben.

Nachtrag: Ursächlich für die von mir beobachteten Probleme war der Umstand, dass ich die Apps nur für eine Nutzergruppe freigeschaltet hatte. Durch das De-/Aktivieren wurde diese Einstellung zurückgesetzt. Folglich ist der direkte Verzicht auf eine Beschränkung dieser Apps auf einzelne Gruppen die eigentliche (provisorische) Lösung des Problems.

darktable erhöht auf 1.6.7

Bereits letzte Woche wurde mit darktable 1.6.7 eine neue Version aus dem stabilen Entwicklungszweig des Open-Source RAW-Entwicklers veröffentlicht. Neben der von mir irrigerweise bereits für 1.6.6 angekündigten Unterstützung für die Nikon D7200 sind auch eine Reihe weiterer Kameras dazu gekommen. Außerdem wurden wieder diverse kleinere Fehler behoben, sowie eine Sicherheitslücke in der durch darktable 1.6.x noch genutzten Bibliothek libraw.

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